BAR-Konferenz und Lieferung der Eurogruppe

Ein rentables und skalierbares Containerlager-Unternehmen führen

Wir haben in der Vergangenheit mit Stora zusammengearbeitet, dem Softwareunternehmen für Selfstorage. Dieses Mal waren wir zu ihrer Podcast-Folge mit dem Titel „Ein rentables und skalierbares Containerlager-Unternehmen führen“ eingeladen, in der Maarten Streppel erzählte, wie erfolgreiche Containerlager-Unternehmen anders denken und warum es immer besser ist, sich auf die Grundprinzipien zu konzentrieren, als schnellem Wachstum hinterherzujagen.

In diesem Artikel teilen wir die wichtigsten Erkenntnisse von Maarten und erklären, warum Containerlagerung oft als einfaches Geschäft angesehen wird: Container kaufen, vermieten und so schnell wie möglich skalieren. In Wirklichkeit hängt die langfristige Rentabilität viel mehr von Disziplin, kluger Ökonomie und betrieblicher Effizienz ab als von der reinen Größe.

Bei Gewinn geht es um lebenslange Einnahmen, nicht um den Kaufpreis

Eines der größten Missverständnisse bei der Containerlagerung ist, dass der Kauf der günstigsten Einheiten die sicherste Strategie sei. In der Praxis ist oft das Gegenteil der Fall.

Lagerung ist ein Geschäft, bei dem es um den langfristigen Cashflow geht. Eine hochwertigere Einheit, die stärkere und zuverlässigere Mieteinnahmen generiert, kann innerhalb weniger Jahre besser abschneiden als eine günstigere Einheit und danach noch jahrelang Wert schöpfen. Über einen Zeitraum von 10 Jahren kann der Unterschied bei den Gesamteinnahmen beträchtlich sein.

Das wichtigste Fazit: Die langfristige Rendite ist wichtiger als die Anschaffungskosten.

Die rentabelsten Standorte sind nicht immer die größten

Wachstum ist wichtig, aber nur, wenn es betrieblich sinnvoll ist.

Sehr kleine Standorte erwirtschaften selten eine hohe Rendite, aber sehr große Standorte bringen oft Komplexität mit sich: mehr Kundenkontakt, mehr Verwaltung, mehr Logistik und letztendlich mehr Personal. Sobald bestimmte betriebliche Schwellenwerte überschritten werden, kann die Rentabilität schnell sinken.

Die erfolgreichsten Standorte befinden sich meist in einer „idealen Position“: groß genug, um die Fixkosten zu verteilen, aber effizient genug, um ohne zusätzliches Personal betrieben zu werden.

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Die Kennzahlen, auf die es wirklich ankommt

Es gibt keine einzelne Kennzahl, die die Rentabilität der Containerlagerung definiert. Starke Betreiber achten stattdessen auf eine Kombination von Signalen, darunter die Auslastung in Verbindung mit dem durchschnittlichen Umsatz pro Container, ein stabiler monatlicher Netto-Cashflow nach Abzug der Betriebskosten, der Zeitaufwand für die Verwaltung des Standorts sowie die realistische Amortisationszeit der Investition. Lagerung ist niemals völlig passiv, und Standorte, die übermäßig viel Verwaltungszeit oder ständige Aufmerksamkeit erfordern, werden die Margen im Laufe der Zeit unbemerkt schmälern.

Skalierung sollte eine Entscheidung sein, keine Notwendigkeit

Viele Betreiber gehen davon aus, dass Erfolg bedeutet, immer mehr Standorte hinzuzufügen. Aber echte Skalierbarkeit beginnt damit, zunächst einen Standort vollständig zu optimieren.

Wenn ein Standort im Hinblick auf den Umsatz pro Quadratmeter, einen effizienten Betrieb und eine starke Preisstrategie konzipiert ist, kann bereits eine kleine Anzahl von Standorten ein sehr gesundes Unternehmen bilden. Die Skalierung wird dann zu einer strategischen Entscheidung und nicht zu etwas, das man tun muss, um seine Einnahmen aufrechtzuerhalten.

Die Zukunft: Fernverwaltung + Starke Identität

In den kommenden Jahren werden rentable Betreiber wahrscheinlich mehr Standorte aus der Ferne verwalten, wodurch die Gemeinkosten gesenkt und die Kontrolle verbessert werden. Doch Automatisierung allein reicht nicht aus.

Die stärksten Unternehmen kombinieren Effizienz mit einer klaren Markenidentität und einer starken Kundenbeziehung. Selbst in abgelegenen Gebieten müssen die Kunden das Gefühl haben, dass die Standorte aktiv verwaltet und professionell betrieben werden.

Kurz gesagt: Bei der rentablen Containerlagerung geht es nicht darum, Größe oder Volumen hinterherzujagen. Es geht darum, zuerst die Grundlagen richtig zu legen, zu verstehen, was ein Standort einbringen muss, effiziente Prozesse aufzusetzen und eine Struktur zu schaffen, die skalieren kann, ohne die Kontrolle zu verlieren. Die Betreiber, die beständig die besten Leistungen erbringen, sind diejenigen, die sich auf die Optimierung vor der Expansion konzentrieren, Systeme zur Unterstützung des Wachstums nutzen und Unternehmen aufbauen, die auf einen nachhaltigen, langfristigen Cashflow statt auf kurzfristiges Wachstum ausgelegt sind.

Wenn Sie das vollständige Interview anhören möchten, können Sie sich das Video unten ansehen oder die YouTube-Seite von Stora besuchen, um weitere Einblicke zu erhalten: https://www.youtube.com/@storasoftware

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